Offener Brief
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| Schnelltest Station in Offenbach (ohne Angabe) |
In eigener Sache
Sehr geehrte Presseteams, sehr geehrte Künstler,
Kulturverantwortliche und Intendanten,
ich gehöre zu den gut 20 Millionen Menschen in der BRD, die
sich nicht mit der unzureichend getesteten mRNA- „Impfung“ spritzen lassen
wollen oder auch können. Die Allerwenigsten dieser Menschen sind grundsätzlich
gegen eine Impfung, sondern dagegen, sich einen Stoff zuzumuten, der die
Zellstruktur genetisch verändert (Bildung von Spike-Proteinen), und bereits,
leider weltweit evident, zu extremen Nebenwirkungen und sogar vielfach zum Tode
der Betroffenen (allein in Deutschland über 1255 Menschen laut Paul Ehrlich Institut
bis zum 31.07.2021) geführt hat.
Jetzt haben sich die Intendanten und Verantwortlichen der
Konzert- und Opernhäuser in Hessen mit den Regierungsvertretern (im Verbund mit
den Gesundheitsämtern) geeinigt, zumindest bis Ende November, eine 3 G Regel
bei Maskentragen auch während der Veranstaltungen zuzulassen. Scheinbar ein
Geschenk, da alle Sitzplätze besetzt werden dürfen.
Schön, aber leider nicht gut. Denn seit dem 11. Oktober gilt
für Nichtgeimpfte der kostenpflichtige, 24 Stunden gültige Schnelltest (im
Gendersprech: Bürger: innen Test; der Preis liegt im Durchschnitt bei 20.00
EUR), was eine eindeutige Diskriminierung der Betroffenen bedeutet, weil damit
die Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben nur noch für gutverdienende
Menschen möglich ist (für Einzelpersonen sind das bis zu 600.00 EUR monatlich,
für Familien ein Vielfaches).
Ich als freier Journalist und Mitglied des Deutschen
Medienverbandes protestiere hiermit gegen diese Maßnahmen, da sie wenigsten
eine Kulturapartheid festlegen und die freie Presse massiv behindern.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat kürzlich sogar
die 2 G Regel „vorgeschlagen“ und gleichzeitig Vorteile für diejenigen
versprochen, die sie praktizieren. In den meisten Restaurants und Hotels ist
sie bereits Realität (mehr Bettenbelegungen und mehr Tische als bei 3 G)
was zum endgültigen Ausschluss von gut 20 Millionen Bürgern der BRD vom
öffentlichen Leben führt und zusätzlich soziale Spannungen, Stigmatisierung und
Sündenbock-Mentalitäten schürt. Wohin soll dieses Unrecht noch führen? Zur
geschlossenen Gesellschaft?
Meine Bitte an Sie: Lassen Sie die Kultur nicht gänzlich vor
die Hunde gehen und erweisen Sie der Kunst und Musik nicht weitere
Bärendienste, indem sie diskriminierende Maßnahmen dulden und eine große Gruppe
von Menschen in und außerhalb des Kunstbetriebs ausschließen, direkt wie
indirekt. Denn bekanntlich sind auch viele Künstler und Kulturschaffende von
diesen illegitimen Maßnahmen betroffen. (Welcher Künstler kann sich täglich für
teures Geld testen lassen, um proben und auftreten zu „dürfen“? Auch werden mittlerweile Castings und Engagements im Kulturbereich nur noch unter 2 G Bedingungen vergeben.)
Sorgen Sie dafür, dass alle Menschen Zugang zu den
Veranstaltungen ihrer Häuser und öffentlichen Einrichtungen wie Museen und
Ausstellungen bekommen und niemand (!) davon ausgeschlossen wird.
Sorgen Sie dafür, dass auch die Pressevertreter, die
ungeimpft, besser ungespiked sind, freien Zugang zu Ihren Häusern bekommen und
jegliche Diskriminierung von Menschen vor allem im Kunstbetrieb unterbleibt.
Wie wäre es zum Beispiel mit Selbsttests vor Ort – so während des Rheingau Musik
Festivals im Sommer geschehen – oder zuhause. Die Kosten lägen bei unter einem
Euro pro Test!
Aber das ist politisch nicht gewollt, gesundheitlich dagegen
wäre es sinnvoll. Aber darum geht es halteben nicht.
Die Frage stellt sich doch immer eindringlicher: Wie kann
man überhaupt seinen künstlerischen und Presseverpflichtungen nachkommen,
solange diese Apartheidspolitik weiterbesteht und sich langsam und smart eine
Gesundheitsdiktatur durchsetzt, die alle Bereiche der Kultur infiltriert?
Leider auch die Köpfe.

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